VISISONSSUCHE IRLAND

Lausche dem Ozean auf Great Blasket Island

 

Maximal 9 Teilnehmer!

Kosten: ca € 1260,-

Sechs Tage der Stille, Einsamkeit und tiefen Abgeschiedenheit

Sechs Tage auf einer kleinen, malerischen Insel im Atlantik. Der Wind weht sanft, das Wetter ist wechselhaft, und die Weite des Himmels und des Meeres ist atemberaubend. Kaum Ablenkungen, nur das beruhigende Rauschen der Brandung, das Zwitschern der Vögel und der eigene Atem sind zu hören.

Die Evakuierung der Bewohnerinnen und Bewohner der Blasket Islands in den 1950er-Jahren hatte ihre guten Gründe. Das Leben dort war herausfordernd, entbehrungsreich und passte nicht mehr zu den Anforderungen der modernen Welt. Doch es gab ebenso gute Gründe, warum dieses kleine Dorf so lange an diesem Ort festgehalten hat. Die Menschen lebten in einer harmonischen Verbindung zur Natur, zur Gemeinschaft und zur Einfachheit, die heute selten geworden ist. Sie erfuhren etwas, das sich nicht in Worte fassen lässt, sondern nur erlebt werden kann.

Diese Visionssuche in Irland lädt herzlich ein, für eine begrenzte Zeit in diesen besonderen Raum einzutreten. Es geht nicht darum, etwas zu erreichen, sondern darum, zuzuhören. Nicht darum, Antworten zu erzwingen, sondern darum, wahrzunehmen, was sich offenbart, wenn alle Ablenkungen verschwinden.

Warum die Blasket Islands?

Die Blasket Islands, vor der Westküste Irlands gelegen, sind rau, karg und von beeindruckender Schönheit. Dort lebte über viele Generationen hinweg eine kleine Gemeinschaft, die weitgehend von den gesellschaftlichen Entwicklungen auf dem Festland abgeschieden war. Es mangelte an medizinischer Versorgung, Elektrizität und moderner Infrastruktur. Vorhanden waren stattdessen gegenseitige Abhängigkeiten, das Erzählen von Geschichten, Singen, Arbeit, Wetter und Meer.

Die Menschen beschrieben ihre Beziehung zur Insel mit den Worten, sie würden in die Insel fahren, nicht hinaus. Diese Formulierung sagt viel über ihr Selbstverständnis aus. Die Insel war kein Ort, den man bewohnte, sondern ein Raum, in den man eintrat, der einen aufnahm und prägte.

Aus dieser Kultur heraus entstanden Bücher, Erzählungen und eine außergewöhnliche literarische Tradition, oft von Menschen, die selbst kaum schreiben konnten. Geschichten waren kein Zeitvertreib, sondern eine Form, dem Leben Bedeutung zu geben.

Die Visionssuche Irland knüpft an dieses Feld an. Einfach lauschend.

Was dort geschieht

Es ist keine klassische Visionssuche, wo man tagelang allein in der Wildnis ist – und dennoch ist es eine. Die Tage auf den Blasket Islands sind unstrukturiert. Es gibt Zeiten, die verbringen wir gemeinsam, und es gibt Zeiten, die gehören nur dir. Übungen zur Vertiefung der Wahrnehmung. Gespräche, wenn sie passend sind. Stille, wenn sie auftaucht. Erzählen, wenn Worte sich melden.

Vieles geschieht draußen. Landschaft, Wetter, Wege, Licht und Dunkelheit wirken als Spiegel. Fragen dürfen auftauchen, ohne sofort beantwortet zu werden. Manches ordnet sich von selbst, anderes bleibt offen und genau darin wirksam.

Auf einer unbewohnten kleinen Insel werden wir viel Zeit haben. Na gut, es werden bei schönem Wetter tatsächlich ein paar Touristen da sein, aber nach 17 Uhr sind sie weg und dann gehört das ganze Eiland uns. Die Gruppe bildet einen tragenden Rahmen. Alle schreiten ihren eigenen Weg, während sie in der Gemeinschaft sind. Ein großer Teil der Führung wird von der Natur übernommen. Ich setze Impulse, lade ein und halte den Rahmen so gut ich kann.

Ungewissheit als Teil der Erfahrung

Nicht alles an dieser Visionssuche ist planbar. Und genau das gehört dazu. Bei rauer See fährt die Fähre nicht. Ob wir pünktlich ankommen oder abreisen können, liegt nicht in unserer Hand. Auf der Insel gibt es keinen Strom, kein Internet, kein warmes Wasser. Wir versorgen uns selbst und nehmen am ersten Tag alles Notwendige von Dingle mit.

Es bleibt offen, wie die Stille wirkt. Ob sie beruhigt oder aufwühlt. Ob sie klärt oder Fragen vertieft. Auch das Essen, das Wetter und die äußeren Bedingungen sind Teil dieses Feldes.

Diese Ungewissheit ist eine Einladung zur Gelassenheit. Sie ermutigt dazu, Kontrolle sanft loszulassen und sich der Einfachheit hinzugeben. Wer hier ankommt, betritt keinen Komfort-Raum, sondern einen Raum voller echter Erfahrungen. Und ja: Es gibt tatsächlich nichts und niemanden, außer einem kleinen, gemütlichen Coffee-Shop auf der Insel. Auch das ist Teil des irischen Charmes.

Manche Erfahrungen wirken noch lange nach. Wenn du merkst, dass sich nach der Visionssuche Fragen, Bilder oder innere Bewegungen weiter entfalten wollen, kann eine begleitende Einzelbegleitung oder ein individuelles Naturcoaching helfen, das Erlebte zu integrieren.

Für wen diese Visionssuche passend ist

Diese Visionssuche Irland ist passend für dich, wenn du dich nach Weite sehnst, nach Reduktion und nach einer Zeit jenseits von Alltag, Rollen und Dauerreizen. Wenn du offen bist für Stille, für Naturkontakt und für innere Prozesse, die sich nicht planen lassen.

Sie ist weniger geeignet, wenn du ein klar definiertes Ergebnis suchst, wenn du durchgetaktete Abläufe brauchst oder wenn Unsicherheit dich stark unter Stress setzt. Diese Reise lädt nicht zur Optimierung ein, sondern zur Begegnung.

Möglicher Ablauf

(Änderungen ausdrücklich vorbehalten)

Samstag
Ankunft in Dingle. Gemeinsames Einkaufen, Kennenlernen und ein erster Einstieg in das Feld. Zeit, um anzukommen – auch im lebendigen Musikleben der kleinen Stadt.

Sonntag
Überfahrt nach Great Blasket Island. Bezug der Cottages, Ankommen auf der Insel.

Montag
Gemeinsame Übungen, erste Erkundungen, Zeit in der Gruppe.

Dienstag
Übungen, Meditationen, Stille, Solozeit und Austausch.

Mittwoch
Solozeit, Bootstour, Begegnung mit dem Meer und Austausch.

Donnerstag
Vertiefte Solozeiten, Reflexionen, gemeinsamer Abschluss auf der Insel.

Freitag
Rückfahrt nach Dunquin, Wanderung entlang des Klippenpfads, Besuch des Blasket Centres zur Einordnung der Geschichte der Insel. Übernachtung in B&Bs rund um Dunquin.

Samstag
Rückflug ab Kerry oder individuelle Weiterreise. Eine direkte Weiterreise nach Dublin empfehle ich nicht – der Trubel dort ist für viele nach dieser Erfahrung zu viel.

Organisatorischer Rahmen

Ort: Blasket Islands & Umgebung, Irland
Dauer: 6 Tage auf der Insel plus An- und Abreise (insgesamt 9 Tage)
Kosten: ca. 1.460 €

Enthalten sind Übernachtungen auf der Insel, Verpflegung, Bootstour, Fährkosten, Unterkünfte in Dunquin sowie der Eintritt ins Museum.
Die erste Übernachtung in Dingle organisierst du selbst, da es dort sehr unterschiedliche Möglichkeiten gibt.

Der Ablauf befindet sich noch in Planung und kann sich bis Anfang 2027 verändern. Bei früher Anmeldung halte ich dich über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Du kannst übrigens sehr gerne eine Woche vorher oder nachher dransetzen, entweder um Dingle und den irischen Westen auf eigene Faust zu erkunden oder ein Stück den Dingle-Way zu wandern. Es gibt einige Unternehmen, die Dein Gepäck von Ort zu Ort bringen. Melde Dich gerne, wenn Du dazu mehr Informationen oder Beratung möchtest.

Eine Einladung

Diese Visionssuche ist kein Rückzug aus dem Leben, sondern ein Eintauchen in Einfachheit und in Weite.

Wenn dich diese Form der Naturselbsterfahrung anspricht, findest du hier weitere Informationen oder kannst unverbindlich Kontakt aufnehmen.

Interesse an dieser Visionssuche

VISIONSSUCHE IRLAND

Termin:

05.-13. Juni 2027

Kosten:

ca € 1260,- 

Nicht enthalten:Erste Übernachtung in Dingle, An- und Abreise nach Irland

Gemeinschaftliches Essen zubereiten.

max. 09 Teilnehmer

Leitung:

André Lorino

Weitere Informationen  zu Blasket:

Datenschutz
, Inhaber: (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.
Datenschutz
, Inhaber: (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.