HÄUFIGE FRAGEN – FAQ

Viele Fragen zur Naturtherapie-Ausbildung werden oft gestellt. Hier eine Auswahl:

Häufige Fragen zur Naturtherapie-Ausbildung

Die Naturtherapie-Ausbildung wirft oft tiefere und persönlichere Fragen auf als eine klassische Weiterbildung. Das ist verständlich – denn hier geht es nicht nur um Wissen, sondern um innere Prozesse, Verantwortung und Beziehung.
Die folgenden Antworten sollen dir Orientierung geben. Sie ersetzen kein persönliches Gespräch, helfen dir aber, einzuschätzen, ob dieser Weg für dich im Moment stimmig ist.

Wenn du dir erst einen Überblick über die Ausbildung wünschst, findest du ihn hier:

Grundsätzliches zur Naturtherapie Ausbildung

Naturtherapie ist eine vertiefende Form der Begleitung in und mit der Natur. Während Naturcoaching oft punktuell wirkt und Menschen in Übergängen oder Entscheidungsprozessen unterstützt, begleitet Naturtherapie längerfristige innere Prozesse. Der Fokus liegt weniger auf konkreten Anliegen und stärker auf inneren Bewegungen, emotionalen Dynamiken, Beziehungsmustern und der Regulation des Nervensystems – immer im Dialog mit der Natur. Wenn du den Übergang genauer verstehen möchtest, findest du hier eine vertiefte Beschreibung: Vom Naturcoaching zur Naturtherapie
Nein. Naturtherapie ersetzt keine Psychotherapie und ist kein psychotherapeutisches Verfahren. Sie arbeitet prozessorientiert, beziehungsbezogen und ressourcenstärkend. Wenn eine Heilerlaubnis (z. B. HP Psych oder Approbation) besteht, können naturtherapeutische Ansätze störungsbezogen eingebettet werden. Ohne Heilerlaubnis findet keine psychotherapeutische Behandlung statt (Arbeit an Störungen mit Heilungsabsicht).
Die Naturtherapie Ausbildung baut auf einer bereits entwickelten inneren Haltung auf. Präsenz, Resonanzfähigkeit, Selbstwahrnehmung und der Umgang mit eigenen Themen sollten bereits vertraut sein. Die Naturcoaching Ausbildung legt dafür das Fundament. Sie sorgt dafür, dass die Arbeit in der Natur nicht technisch, sondern verantwortungsvoll und getragen geschieht.

Für wen die Ausbildung geeignet ist

Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die bereits begleiten und ihre Arbeit vertiefen möchten – etwa Naturcoaches, Coaches, Therapeut:innen, Pädagog:innen oder Menschen in beratenden Berufen. Sie eignet sich ebenso für Menschen, die sich persönlich auf einen intensiven Entwicklungsweg einlassen möchten und bereit sind, Verantwortung für eigene Prozesse zu übernehmen.
Nein. Therapeutische Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung. Wichtiger sind Offenheit, Selbstreflexionsfähigkeit und die Bereitschaft, sich inneren Prozessen zuzuwenden. Fachliches Wissen wird im Rahmen der Ausbildung verständlich vermittelt und immer mit Erfahrung verknüpft.
Ja. Viele Teilnehmende absolvieren die Naturtherapie Ausbildung primär für sich selbst. Auch ohne den Wunsch, später therapeutisch zu arbeiten, bietet die Ausbildung einen tiefen Erfahrungsraum für persönliche Reifung, innere Klärung und Naturverbindung.

Rahmen & Ablauf

Die Naturtherapie Ausbildung umfasst zwei weitere Ausbildungsjahre nach dem Naturcoaching. Sie besteht aus sechs Modulen, die einzeln buchbar sind, aber sinnvoll aufeinander aufbauen. Ergänzt wird die Ausbildung durch eine eigene Wander- oder Integrationsreise sowie begleitende Reflexion und Selbststudium. Den genauen Aufbau findest du im Curriculum der Naturtherapie Ausbildung.
Ja. Die Module finden ausschließlich outdoor statt. Übernachtungen erfolgen meist im Zelt, in Tipis oder einfachen Unterkünften. Das Leben draußen – Wetter, Gruppe, Versorgung – ist Teil des naturtherapeutischen Prozesses und keine Nebensache.
Die Ausbildung ist so gestaltet, dass Prozesse achtsam gehalten werden. Du wirst zu nichts gedrängt. Gleichzeitig ist die Arbeit intensiv und kann herausfordernd sein. Eigene Grenzen wahrzunehmen, zu kommunizieren und zu achten, ist Teil des Lernens. Bei akuten Krisen ist die Ausbildung nicht geeignet.

Verantwortung & Abgrenzung

Das hängt von deiner Vorbildung ab. Ohne Heilerlaubnis arbeitest du begleitend, beratend, stabilisierend und ressourcenorientiert – nicht diagnostisch oder störungsbezogen. Mit entsprechender Qualifikation kannst du naturtherapeutische Ansätze in deine therapeutische Arbeit integrieren.
Naturtherapie ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Behandlung, keine Krisenintervention und keine Traumatherapie im klinischen Sinne. Bei schweren psychischen Erkrankungen oder akuten Krisen braucht es spezialisierte Fachstellen. Naturtherapie kann in stabileren Phasen begleitend wirken.

Organisatorisches

Nein. Die Module können einzeln gebucht werden. Viele Teilnehmende entscheiden sich jedoch für das Gesamtpaket, da es organisatorisch einfacher ist und preislich günstiger.
Aktuell ist die Naturtherapie Ausbildung überwiegend ein Angebot für Selbstzahler. Je nach Vorbildung und beruflichem Kontext können einzelne Teilnehmende Förderungen nutzen. Sprich uns im Zweifel gerne an.
Am besten im persönlichen Kontakt. Du kannst einen kostenlosen Online-Infoabend besuchen oder dich direkt melden. Gemeinsam schauen wir, ob dieser Weg für dich im Moment stimmig ist.
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